Pflegeeinrichtungen und Kliniken

Lösung für Bestandsbauten


Hitzeschutz in Pflegeheimen eine aktuelle Herausforderung

Schwindel, Verwirrtheit, Erschöpfung, Dehydration , die zunehmenden Hitzeperioden stellen Pflegeeinrichtungen in Deutschland vor neue Herausforderungen. Insbesondere ältere und pflegebedürftige Menschen gehören zu den besonders vulnerablen Personengruppen gegenüber hohen Außentemperaturen und sommerlicher Überhitzung. Bereits heute zeigen sich in vielen Einrichtungen deutliche Belastungen durch hohe Raumtemperaturen, aufgeheizte Aufenthaltsbereiche sowie eine zunehmende thermische Beanspruchung von Bewohnern und Mitarbeitenden.


Der sommerliche Wärmeschutz ist daher längst kein reines Komfortthema mehr, sondern ein zentraler Bestandteil der gesundheitlichen Fürsorge, des Arbeitsschutzes und einer zukunftsfähigen Pflegeinfrastruktur. Neben gesundheitlichen Risiken wie Kreislaufbelastungen, Dehydrierung, Schlafstörungen oder erhöhter körperlicher Belastung wirkt sich eine Überhitzung der Räumlichkeiten auch unmittelbar auf die Aufenthaltsqualität, die Arbeitsbedingungen sowie den Energiebedarf der Einrichtungen aus.


Besonders problematisch ist dabei, dass viele bestehende Pflegeeinrichtungen baulich seinerzeit nicht auf die im Rahmen der Klimaveränderung zunehmenden sommerlichen Temperaturen ausgelegt wurden. Das führt dazu, dass sich Innenräume über Stunden hinweg stark aufheizen können. Gleichzeitig sind klassische Klimaanlagen häufig mit hohen Investitions-, Betriebs- und Wartungskosten verbunden und werden im sensiblen Pflegebereich nicht immer als optimale Lösung angesehen.


Vor diesem Hintergrund gewinnen bauliche Maßnahmen zur Reduzierung des solaren Wärmeeintrags zunehmend an Bedeutung, die sowohl im Gebäudebestand als auch bei Neubauten flexibel eingesetzt werden können. Eine besonders effiziente und zugleich wirtschaftliche Lösung stellt hierbei der Einsatz moderner Hitzeschutzfolien auf Fensterflächen dar.